xvf6XFIG Kongresshaus Archive - Chor Unerhört https://chor-unerhoert.de/tag/kongresshaus/ Chor mit Herz Tue, 15 Mar 2022 19:47:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://chor-unerhoert.de/wp-content/uploads/2022/02/cropped-Chor_Unerhoert_Logo-2-32x32.png Kongresshaus Archive - Chor Unerhört https://chor-unerhoert.de/tag/kongresshaus/ 32 32 Chorfest Coburg – Eröffnungskonzert https://chor-unerhoert.de/chorfest-coburg-eroeffnungskonzert/ https://chor-unerhoert.de/chorfest-coburg-eroeffnungskonzert/#respond Sun, 09 Jul 2017 09:58:56 +0000 https://chor-unerhoert.de/?p=226 Beim Eröffnungskonzert des Coburger Chorfests demonstrierte der Chor "Unerhört" seinen frischen, tragfähigen und homogenen Klang mit einer Auswahl bekannter Melodien.

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Coburg feiert seine Chöre

Autor: Jochen Berger
Coburg, Sonntag, 09. Juli 2017

Wie das umjubelte Auftaktkonzert des Chorfestes Coburg im Kongresshaus eine klingende Brücke baut zwischen Sängern und ihrem Publikum.

“Der 2006 von Antoinetta Bafas gegründete Chor “Unerhört” demonstrierte seinen frischen, tragfähigen und homogenen Klang mit einer Auswahl bekannter Melodien – von “Gabrielas Lied” aus dem Film “Wie im Himmel” bis zu einem Medley aus der Filmmusik zu “Forrest Gump”. Antoinetta Bafas ist eine Chorleiterin mit dem Talent, ihren Chor zu ausdrucksvollem Singen anzufeuern, ohne dabei die Präzision aus dem Blick zu verlieren.”

Jochen Berger, Coburger Tageblatt

Erfrischend bunt ist Coburgs Chorlandschaft – und reichlich gesegnet mit sehr guten Stimmen. Das bewies das offizielle Eröffnungskonzert des Chorfestes Coburg im bestens besuchten Kongresshaus, das zur umjubelten Leistungsschau geriet.

Vier “herausragende Chöre” hatte Günter Freitag als Vorsitzender des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels dem Publikum angekündigt – und genau das bekamen die ausdauernd applausfreudig gestimmten Zuhörer geboten.

Mehr noch: Jeder der vier Chöre beeindruckte nicht nur durch sein Leistungsvermögen, sondern auch durch die jeweils ganz besondere Art des Vortrags, durch den besonderen Charakter. Denn jeder der vier Chöre dieses Abends zeigte ein ganz und gar unverwechselbar eigenes Profil.

Unverwechselbares Profil
Der vom Sängerkreis getragene Projektchor “Ziemlich beste Stimmen” hat sich in den wenigen Jahren seines Bestehens profiliert als leistungsfähiger Kammerchor, der sich bevorzugt anspruchsvoller A-cappella-Literatur widmet. Unter der jederzeit souveränen Leitung von Carolin Heckel beeindruckte dieser Chor mit seinen knapp zwei Dutzend Stimmen durch seine Fähigkeit, die fein differenzierten gestalterischen Impulse seiner Dirigentin präzis umzusetzen in jederzeit ausgewogenen, abgerundeten Klang zu verwandeln.

Feinsinnig gestaltet
Von der zeitgenössischen Motette “Cantate Domino” von Vytautas Miskinis bis zum Liedsatz des schwedischen Komponisten David Wikander spannte sich das Repertoire. Beeindruckend, wie subtil dieser Chor dynamische Abstufungen hörbar werden ließ. Der 2006 von Antoinetta Bafas gegründete Chor “Unerhört” demonstrierte seinen frischen, tragfähigen und homogenen Klang mit einer Auswahl bekannter Melodien – von “Gabrielas Lied” aus dem Film “Wie im Himmel” bis zu einem Medley aus der Filmmusik zu “Forrest Gump”. Antoinetta Bafas ist eine Chorleiterin mit dem Talent, ihren Chor zu ausdrucksvollem Singen anzufeuern, ohne dabei die Präzision aus dem Blick zu verlieren.

Spaß am Singen: Der Chor “Unerhört!” beim Chorfest Coburg 2017 – c Coburger Tageblatt, Jochen Berger

Viele Fans
Ähnlich viele Fans wie der in großer Besetzung angetretene Chor “Unerhört” besitzt das “Vocalensemble Coburg”, das erst vor zwei Wochen mit seiner doppelt ausverkauften Show-Gala in Bad Rodach begeisterte. Das “Vocalensemble” präsentierte unter Steffi Bergs Leitung Ausschnitte aus diesem Programm – dargeboten in jener Mischung aus witzig choreografierter Show und frischem, schwungvollem Gesang, die typisch sind für dieses Ensemble. Michael Jacksons “Black or white” oder “Engel” von Rammstein, “Let’s got loud” von Jennifer Lopez oder Helene Fischers “Phänomen” – für jeden Titel erntete das “Vocalensemble” tosenden Beifall.

Vielstimmiger Background-Chor
Unwechselbar auch der Coburger Hochschulchor “Klangfänger” mit seinem Leiter Moritz Metzner, der den Abschluss des Abends gestaltete. Ausschnitte aus dem Programm “Elemente”, das beim “Design Campus open” vor einigen Wochen in der Aula der Hochschule begeistert gefeiert wurde, zogen auch im Kongresshaus die Zuhörer unwiderstehlich in Bann. Wie dieser Chor die eigene Begeisterung in Klang, in musikalische Energie verwandelt, beeindruckte auch das altersmäßig bunt gemischte Publikum im Kongresshaus, das beim abschließenden “Earth Song” von Michael Jackson als vielstimmiger Background Chor überzeugte.

Klar, dass der Abend – von Jens-Uwe Peter (Vorsitzender der Sängergruppe Fränkische Krone) informativ moderiert – nicht ohne Zugabe zu Ende gehen konnte. Und diese Zugabe war ein klingendes Bekenntnis zum Volkslied: “Wahre Freundschaft soll nicht wanken”. Angestimmt von allen vier Chören des Abends klang dieses Volkslied freilich gar nicht altmodisch, sondern regelrecht verwandelt – frisch und lebendig, wie ein Versprechen für eine erfolgreiche Zukunft des Chorgesangs in Coburg.

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Abschlusskonzert Lokalklang https://chor-unerhoert.de/abschlusskonzert-lokalklang/ Fri, 04 Jul 2014 10:25:05 +0000 https://chor-unerhoert.de/?p=271 Der Chor "Unerhört" und der Musikverein Rödental nehmen ihr Publikum zum Abschluss des Festivals "Lokalklang" mit auf eine musikalische Weltreise

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Titel: “Moskauer Nächte mit Chor “Unerhört” und Musikverein Rödental”
Autor: Jochen Berger
Coburg, Freitag, 04. Juli 2014

erschienen auf infranken.de

Der Coburger Chor “Unerhört” und der Musikverein Rödental nehmen ihr Publikum im Konresshaus mit auf eine musikalische Weltreise. Der umjubelte Abend ist zugleich der Abschluss des Festivals “Lokalklang”

Ein bisschen Lokalpatriotismus darf schon sein an diesem Abend. Schließlich lautet das Motto des Festivals, zu dem auch dieses Konzert im Kongresshaus gehört, ganz lapidar “Lokalklang”. Dennoch muss ein Abend, der mit dem Coburger Marsch aus der Feder des Österreichers Michael Haydn beginnt, nicht zu musikalischer Tümelei, zu dumpfer musikalischer Bierseligkeit führen.

Samba-Rhythmen
Dafür garantieren schon die Interpreten – der experimentierfreudige Coburger Chor “Unerhört” unter seiner Leiterin Antoinetta Bafas und der Musikverein Rödental, den sein Dirigent Daxi Pan gerne auch in symphonische Gefilde führt. Wer geglaubt haben sollte, dass ein “Schlamperer” aus Franken, “Moskauer Nächte” und Samba-Rhythmen (“Brazil”) nicht zusammenpassen, wird klangvoll eines Besseren belehrt.

Der Coburger “Lokalklang” – er gibt sich an diesem kurzweiligen Abend höchst international. Schweden und Spanien, Österreich und Amerika – fast alles passt hinein in diese Vortragsfolge, wenn sich eine aus Bulgarien stammende Chorleiterin und ein seit vielen Jahren in Coburg lebender chinesischer Dirigent mit ihren beiden Klangkörpern verbünden.

Als Moderator serviert Christian Limpert eine unterhaltsame Mischung aus Fakten und Fiktion, garniert mit allerlei lokalpatriotischen Spekulationen. Was, zum Beispiel, wäre passiert, wenn Johann Strauß seinen vielleicht bekanntesten Walzer “An der schönen blauen Donau” in Coburg komponiert und “An der schönen grünen Itz” tituliert hätte?

Schwungvolle Polka-Klänge
In der umjubelten Landestheater-Produktion “Kohlhiesels Töchter” hatten Chor und Musikverein bereits bewiesen, dass sie bestens harmonieren und hatten sich mit ihrem temperamentvollen Auftritt gar einen Sonderpreis bei den letztjährigen Bayerischen Theatertagen in Nürnberg erspielt.

Dass sie auch auf dem Konzertpodium und ohne komödiantischen Rahmen ihr Publikum begeistern können, beweist diese “Vokalbrasserie”. Einzeln, aber auch gemeinsam unter jeweils abwechselnder Leitung von Antoinetta Bafas und Daxi Pan demonstrieren Chor und Blaskapelle ihr beeindruckendes Leistungsvermögen und ihre Vielseitigkeit.
Schwungvolle Polka-Klänge und Walzer-Charme aus der Feder des in Wien geborenen späteren Coburger Staatsbürgers Johann Strauß begegnen an diesem Abend wuchtigem Pathos made in Great Britain in Gestalt von Edward Elgars “Pomp and Circumstance”-Marsch samt “Land of Hope and Glory”.

Mitreißender Gesang
Der Chor “Unerhört” zeigt sich nicht nur stets bestens einstudiert, sondern überzeugt zudem durch ausgewogenen Klang. Vor allem aber begeistern die Sängerinnen und Sänger durch ihren lebendigen, mitreißenden Vortrag.

Bestens geschult auch der Musikverein Rödental, der die gestalterischen Impulse seines Dirigenten stets konzentriert umsetzt. Beeindruckend, wie es Daxi Pan immer wieder gelingt, den Klang zu strukturieren und die einzelnen Stimmen miteinander dialogisieren zu lassen.

“Brazil, Brazil”
Kein Wunder, dass Chor und Musikverein am Ende reichlich mit Beifall bedacht und erst nach einer Zugabe (“Brazil”) endgültig vom Podium gelassen werden.

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